Um etwas Abwechslung in meinen Schreibtrott zu bringen, zeige ich diesen Sonntag ein paar mehr Bilder von unserer Arbeit und unserer Stadt. 😀

Ich hatte dieses Wochenende zum ersten Mal das Gefühl am richtigen Ort zu sein. Natürlich vermisse ich den Herbst zu Hause. Dort schmeckter nach Mamas Kuchen und Kürbissuppe und es ist Märchenzeit . Doch hier ist der Herbst rot wie eine Hagebutte und schmeck nach Wein. Ich weiß, dass ich hier zufrieden sein kann. Deswegen haben wir auch beschlossen nicht nach Hause zu fliegen um dort Weihnachten zu feiern. Ich bin schon gespannt wie Weihnachten hier schmeckt. 🙂

Die Bilder sind etwas zerrupft, entschuldigt bitte. Eine schöne Herbstwoche!!!

Wer noch mehr Bilder von der Arbeit sehen möchte, schaut mal hier vorbei: casaprov.org

Am Donnerstag feierten wir die Gründung der Casa Providentei mit einem Gottesdienst und natürlich Süßigkeiten. Ein Geistlicher legte den Grundstein für die soziale Arbeit als er vor über 100 Jahren ein Heim für arme und obdachlose Mädchen gründete. Einige dieser Mädchen wurden später Ordensschwestern und übernahmen seine Arbeit. Es war meine erste katholische Messe an der ich teilnahm… es duftete nach Räucherkerzchen aber leider war es sehr schwer zu verstehen, da meine Rumänischkünste noch nicht fähig sind über Gott zu sprechen. Aber die Schwestern haben sehr schön gesungen.

Unserere Kollegen – mit Mihai, unserem Mentor und Justin aus Frankreich. Die vier Damen sind übrigens mit Leibeskräften bemüht uns wie Hänsel und Gretel zu mesten. 😉

Man sacke seine Mitarbeiter in einen Bus, gebe ein paar Senioren hinzu, statte sie mit Schüsseln aus und fahre 30 Minuten in die Pampa Moldawiens. Dort setze man alle aus. Inerhalb einer halben Stunde haben alle zerkratzte Finger und ganz viele Hagebutten. Die brauchen wir in der Kantine für den Wintertee. Teebäutel kaufen ist nämlich teurer als die Arbeitskraft und erfrohrene Mitarbeiter. Aber es war trotz Kälte und Dornen sehr lustig.

Highlight dieser Woche war natürlich das langersehnte Weinfest. Der ganze Stefan cel Mare Platz war voller Hütten und Ständen. Bei den 10 € Eintritt mussten wir etwas schlucken. Aber dafür bekam man ein praktisches Glas zum umhängen und durfte sich nun 2 Tage lang durch 21 Weine, Schnäpse und Sekt kosten. Im Gegensatz zum Oktoberfest war es kein öffentliches Massenbesäufnis sondern eine Openair Weinverkostung. 3 Franzosen und 2 Deutsche erkundeten also Moldawiens Weingenüsse.

Justine beim sammeln 🙂

:O Hilfe ich bin betrunken: ich sehe eine laufende Weihnflasche!!!

So schön beleuschtet ist der Triumphbogen 🙂 Sogar bei Regen war es einfach super. Leider hat irgendwann auch der Alkohol nicht mehr gewärmt. Natürlich trifft man wo Wein ist, nur die Kenner 😉 . Lief uns doch ein Österreicher über den Weg der als Touri zum Fest gekommen war.